Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 20.04.2026
Anbieter
sagsuns GmbH
Rosiwalgasse 18/33
1100 Wien
Geschäftsführer:
- Marius Hejc
- Daniel Neuwirth
Webseite: www.sagsuns.at
E-Mail: office@sagsuns.at
Telefonnummer: +43 660 2611989 (Geschäftsführer Daniel Neuwirth)
UID-Nr.: ATU82638068
Handelsgericht Wien – FN 658057 g
Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich – Fachverband Werbung und Marktkommunikation
Aufsichtsbehörde: Magistratisches Bezirksamt für den 10. Bezirk
1. Geltungsbereich
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Diese AGB gelten für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen der sagsuns GmbH, Rosiwalgasse 18, 1100 Wien, FN 658057 g (im Folgenden „Plattformbetreiber“), und den Nutzern der Online-Plattform
www.sagsuns.at.
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Anbieters oder Kunden erkennt der Plattformbetreiber nicht an, es sei denn, er hat ausdrücklich ihrer Geltung zugestimmt.
Vertragserfüllungshandlungen des Plattformbetreibers gelten nicht als Zustimmung zu von diesen AGB abweichenden Vertragsbedingungen.
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Nutzer der Plattform sind sowohl Dienstleistungsanbieter (im Folgenden „Anbieter“) als auch Personen, die Einträge auf der Online-Plattform suchen (im Folgenden „Kunden“).
Anbieter und Kunden werden im Folgenden gemeinsam auch als „Nutzer“ bezeichnet.
2. Leistungsbeschreibung des Plattformbetreibers
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Der Plattformbetreiber stellt eine technische Infrastruktur zur Verfügung, über die Anbieter ihre Dienstleistungen präsentieren und Kunden diese buchen können.
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Im Falle des Vertragsabschlusses erhalten Anbieter Zugang zum Partnerportal, in das freie Termine eingetragen werden können, die von Kunden gebucht werden können.
Der Plattformbetreiber ist berechtigt, den Zugang eines Anbieters zu sperren, wenn dieser missbräuchlich verwendet wird oder der Anbieter seinen (Zahlungs-)Verpflichtungen gegenüber dem Plattformbetreiber nicht nachkommt.
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Der Plattformbetreiber selbst wird nicht Vertragspartner der über die Plattform abgeschlossenen Dienstleistungsverträge, außer dies wird im Einzelfall ausdrücklich schriftlich vereinbart.
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Die Verantwortung für die tatsächliche Durchführung der Dienstleistungen liegt ausschließlich beim Anbieter.
Ansprüche gegen den Plattformbetreiber wegen mangelhafter oder unterbliebener Leistungserbringung durch den Anbieter sind ausdrücklich ausgeschlossen.
3. Zustandekommen von Verträgen
- Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Dienstleistungsvertrages mit dem jeweils ausgewählten Anbieter ab.
- Wird eine Reservierung über die Plattform zunächst lediglich als Anfrage an den Anbieter übermittelt, kommt der Dienstleistungsvertrag zwischen Kunde und Anbieter erst durch ausdrückliche Annahme (insbesondere Bestätigung des Termins) oder durch tatsächliche Leistungserbringung zustande.
- Wird ein Termin auf der Plattform bereits als vom Anbieter verbindlich freigegebener Termin ausgewählt und unmittelbar bestätigt, kommt der Dienstleistungsvertrag mit Zugang der Buchungsbestätigung zustande, sofern der Anbieter im Einzelfall keine abweichenden Bedingungen bekannt gegeben hat.
- Automatisierte Eingangs-, Status- oder Erinnerungs-E-Mails des Plattformbetreibers dienen grundsätzlich der technischen Information über den Stand einer Anfrage oder Buchung. Eine bloße Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme eines Dienstleistungsvertrages durch den Plattformbetreiber dar.
4. Preise und Zahlungen
- Alle Preise sind in Euro angegeben und enthalten – soweit anwendbar – die gesetzliche Umsatzsteuer.
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Mangels abweichender Vereinbarung richtet sich die Höhe der Vergütung des Plattformbetreibers nach der jeweils gültigen Preisliste des Plattformbetreibers; die Abrechnung der erbrachten Leistungen erfolgt entweder monatlich oder jährlich, abhängig von der jeweils gewählten Leistungsart und Nutzungsdauer.
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Die Zahlung erfolgt über die vom Anbieter bereitgestellten Zahlungsmethoden. Der Plattformbetreiber ist nicht berechtigt, Zahlungen im Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Kunden entgegenzunehmen, weiterzuleiten oder zu verwalten.
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Gerät der Anbieter mit der Zahlung in Verzug, ist der Plattformbetreiber berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie etwaige Mahn- und Betreibungskosten geltend zu machen.
Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt hiervon unberührt.
5. Stornierung und Rücktrittsrechte
- Stornierungen, Umbuchungen und Terminabsagen im Verhältnis zwischen Kunde und Anbieter richten sich in erster Linie nach den vom jeweiligen Anbieter bekannt gemachten Bedingungen sowie subsidiär nach den gesetzlichen Bestimmungen.
- Soweit der Plattformbetreiber nicht selbst Vertragspartner der gebuchten Dienstleistung ist, bestehen Rücktritts-, Storno- oder Erstattungsansprüche des Kunden hinsichtlich der Dienstleistung ausschließlich gegenüber dem jeweiligen Anbieter.
- Verbraucher im Sinne des KSchG haben bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Rücktrittsrecht nach dem FAGG, sofern kein gesetzlicher Ausnahmetatbestand eingreift.
- Bei Dienstleistungen, für deren Erbringung ein bestimmter Zeitpunkt oder Zeitraum vorgesehen ist, kann das Rücktrittsrecht nach den gesetzlichen Vorgaben ausgeschlossen sein; dies gilt insbesondere für Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen gemäß § 18 Abs. 1 Z 10 FAGG.
6. Hinweise zum gesetzlichen Rücktrittsrecht
- Soweit dem Kunden im Einzelfall ein gesetzliches Rücktrittsrecht zusteht, ist dieses gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner des konkreten Vertrages auszuüben. Für Dienstleistungsverträge zwischen Kunde und Anbieter ist dies grundsätzlich der jeweilige Anbieter; für entgeltliche Plattformverträge mit dem Plattformbetreiber der Plattformbetreiber.
- Soweit kein gesetzlicher Ausnahmetatbestand eingreift, beträgt die gesetzliche Rücktrittsfrist bei Fernabsatzverträgen vierzehn Tage ab Vertragsabschluss.
- Besteht aufgrund der Art der gebuchten Leistung kein gesetzliches Rücktrittsrecht, insbesondere bei termingebundenen Dienstleistungen im Sinne des § 18 Abs. 1 Z 10 FAGG, wird der Kunde hierüber vor Abgabe seiner Vertragserklärung informiert.
- Gesetzlich zwingende Verbraucherrechte bleiben durch diese AGB unberührt.
7. Pflichten der Nutzer
- Nutzer dürfen die Plattform ausschließlich im Einklang mit dem geltenden Recht der Republik Österreich und den vorliegenden AGB verwenden.
- Anbieter sind verpflichtet, alle für ihre Tätigkeit erforderlichen Genehmigungen, Gewerbeberechtigungen, Qualifikationen und sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen für ihre Tätigkeiten selbst sicherzustellen.
- Der Partner ist verpflichtet, alle für das Partnerprofil und die Nutzung der Plattform bereitgestellten Angaben vollständig, richtig und aktuell zu halten und Änderungen unverzüglich bekannt zu geben.
- Der Plattformbetreiber ist berechtigt, die vom Partner bereitgestellten Unternehmens- und Profildaten zum Zweck einer einheitlichen, korrekten und aktuellen Darstellung auf der Plattform redaktionell, sprachlich, strukturell und technisch zu bearbeiten, zu formatieren, zu ergänzen und zu korrigieren, soweit dadurch der Inhalt nicht verfälscht wird.
- Wesentliche inhaltliche Änderungen, insbesondere betreffend Adresse, Kontaktdaten, Leistungsbeschreibung, Öffnungszeiten oder Preise, wird der Plattformbetreiber nur auf Grundlage vom Partner bereitgestellter Informationen oder sonst objektiv verifizierbarer Informationen vornehmen. Der Partner bleibt für die inhaltliche Richtigkeit und Aktualität seiner Angaben verantwortlich.
- Nutzer mit Kundenkonto haben ihre Zugangsdaten geheim zu halten und dürfen kein Konto für Dritte verwenden oder Dritten zur Nutzung überlassen.
- Bewertungen dürfen ausschließlich auf tatsächlichen Erfahrungen mit einem Anbieter beruhen. Unzulässig sind insbesondere unwahre Tatsachenbehauptungen, beleidigende, diskriminierende, rechtswidrige oder irreführende Inhalte sowie gekaufte, manipulierte oder sonst unechte Bewertungen.
- Bei Verstößen gegen die AGB oder gesetzliche Vorschriften ist der Plattformbetreiber berechtigt, Inhalte zu sperren oder zu entfernen sowie Anbieter und Nutzer zeitweise oder dauerhaft von der Plattform auszuschließen.
8. Haftung
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Der Plattformbetreiber haftet unbeschränkt nur für Schäden und Vertragsverletzungen, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden und dem Plattformbetreiber zweifelsfrei zurechenbar sind.
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Die Haftung des Plattformbetreibers bei leichter Fahrlässigkeit ist – mit Ausnahme von Personenschäden – ausgeschlossen.
Die Haftung ist der Höhe nach auf Schäden begrenzt, die unmittelbar aus der Pflichtverletzung resultieren und bei Abschluss des Vertrages vernünftigerweise vorhersehbar waren.
Nicht erfasst sind insbesondere Folgeschäden (z. B. entgangener Gewinn).
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Das Vorliegen von leichter oder grober Fahrlässigkeit hat, sofern es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft handelt, der Geschädigte zu beweisen.
Die in diesen AGB enthaltenen oder sonst vereinbarten Bestimmungen über Schadenersatz gelten auch dann, wenn der Schadenersatzanspruch neben oder anstelle eines Gewährleistungsanspruches geltend gemacht wird.
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Der Plattformbetreiber übernimmt keinerlei Haftung für die Erfüllung der zwischen Anbietern und Kunden abgeschlossenen Dienstleistungsverträge.
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Der Plattformbetreiber übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie dafür, dass Anbieter über die Plattform Kunden akquirieren oder es zu einem Kundenzuwachs kommt.
Insbesondere wird keine Zusicherung hinsichtlich eines bestimmten Vermittlungserfolgs, einer Mindestanzahl an Buchungen oder einer bestimmten Reichweite abgegeben.
Die Nutzung der Plattform erfolgt auf eigenes wirtschaftliches Risiko des Anbieters.
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Der Plattformbetreiber ist bemüht, eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform sicherzustellen.
Im Rahmen des technisch Zumutbaren wird eine durchschnittliche Verfügbarkeit von mindestens 95 % im Jahresmittel gewährleistet.
Davon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Plattform aufgrund von Wartungsarbeiten, technischen Störungen außerhalb des Einflussbereiches des Plattformbetreibers oder höherer Gewalt nicht erreichbar ist.
Bei vorübergehenden Ausfällen, Störungen oder Nichtverfügbarkeit der Plattform bzw. des Servers bestehen keine Ansprüche gegen den Plattformbetreiber,
insbesondere nicht auf Schadensersatz oder Rückerstattung. Dies gilt auch für etwaige Umsatzeinbußen oder entgangene Buchungen.
9. Vertragsdauer und Kündigung
- Mangels abweichender Vereinbarung wird der Vertrag zwischen dem Plattformbetreiber und dem Anbieter auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
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Mangels abweichender Vereinbarung sind die Vertragsparteien berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen.
Die Kündigung aus wichtigem Grund bedarf der Schriftform, sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
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Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
- der Anbieter seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Plattformbetreiber trotz Mahnung nicht nachkommt;
- der Zugang zum Partnerportal durch den Anbieter missbräuchlich verwendet wird;
- der Anbieter schwerwiegend oder wiederholt gegen vertragliche Bestimmungen verstößt.
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Mangels abweichender Vereinbarung sind die Vertragsparteien unabhängig vom Vorliegen eines wichtigen Grundes berechtigt,
den Vertrag ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten jeweils zum Monatsletzten ordentlich zu kündigen.
Die Kündigung bedarf der Schriftform, sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
- Im Falle einer Kündigung bleiben etwaige Ansprüche auf Vergütung für bereits erbrachte Leistungen sowie Schadensersatzansprüche (sofern diese nicht ausgeschlossen wurden) unberührt.
10. Datenschutz
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Der Plattformbetreiber, der Anbieter sowie der Kunde sind verpflichtet, die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes (DSG), der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie allfällige weitere gesetzliche Geheimhaltungspflichten einzuhalten.
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Der Plattformbetreiber verarbeitet zum Zweck der Vertragserfüllung die dafür erforderlichen personenbezogenen Daten.
Die detaillierten datenschutzrechtlichen Informationen (Datenschutzmitteilung) gemäß Art. 13 ff. DSGVO finden Sie auf unserer Website unter
www.sagsuns.at/datenschutz.
11. Bewertungen, Favoriten, Erinnerungen und Bonusprogramme
- Soweit die Plattform Bewertungen anzeigt, informiert der Plattformbetreiber transparent darüber, ob und wie sichergestellt wird, dass veröffentlichte Bewertungen von Nutzern stammen, die eine tatsächliche Buchung oder Leistungserfahrung mit dem jeweiligen Anbieter hatten. Der Plattformbetreiber ist berechtigt, Bewertungen bei Verdacht auf Rechtsverstöße, Missbrauch oder Verstoß gegen diese AGB vorläufig auszublenden, zu prüfen oder dauerhaft zu entfernen.
- Funktionen wie gespeicherte Favoriten, Erinnerungs-E-Mails, Statusbenachrichtigungen oder vergleichbare Komfortfunktionen werden als technische Zusatzleistungen bereitgestellt. Ein Anspruch auf ständige Verfügbarkeit, Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit dieser Zusatzfunktionen besteht nicht.
- Soweit der Plattformbetreiber Bonus-, Punkte- oder Vorteilsprogramme anbietet, handelt es sich um freiwillige Zusatzleistungen. Mangels gesonderter Teilnahmebedingungen besteht insbesondere kein Anspruch auf Barauszahlung, Verzinsung oder Übertragbarkeit von Punkten oder Vorteilen.
- Der Plattformbetreiber ist berechtigt, freiwillige Zusatzleistungen oder Bonusprogramme aus sachlichen Gründen weiterzuentwickeln, einzuschränken oder einzustellen, sofern dadurch gesetzlich zwingende Rechte der Nutzer nicht verletzt werden.
12. Beschwerden und alternative Streitbeilegung
- Beschwerden im Zusammenhang mit der Plattform können an office@sagsuns.at gerichtet werden.
- Soweit zwischen dem Plattformbetreiber und einem Verbraucher eine Streitigkeit aus einem entgeltlichen Vertragsverhältnis nicht einvernehmlich gelöst werden kann, wird der Plattformbetreiber den Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger über die nach dem AStG zuständige Stelle zur alternativen Streitbeilegung informieren und bekannt geben, ob er an einem solchen Verfahren teilnimmt.
- Hinweise auf die frühere EU-Online-Streitbeilegungsplattform (OS-/ODR-Plattform) gelten seit 20. Juli 2025 nicht mehr.
13. Änderung der AGB
- Der Plattformbetreiber ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Vertragsabschlüsse jederzeit zu ändern, insbesondere zur Anpassung an rechtliche, technische oder wirtschaftliche Entwicklungen.
- Für bereits bestehende Dauerschuldverhältnisse mit Anbietern werden Änderungen dieser AGB dem betroffenen Vertragspartner rechtzeitig vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
- Änderungen für bestehende Dauerschuldverhältnisse dürfen nur aus sachlich gerechtfertigten Gründen erfolgen und dürfen wesentliche Leistungspflichten oder das vertragliche Äquivalenzverhältnis nicht unangemessen zulasten des Vertragspartners verschieben. Gesetzlich zwingende Rechte, insbesondere Verbraucherrechte, bleiben unberührt.
14. Erfüllungsort, Vertragssprache, Rechtswahl und Gerichtsstand
- Erfüllungsort ist der Sitz des Plattformbetreibers.
- Die Vertragssprache ist Deutsch.
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Die Vertragspartner vereinbaren die österreichische inländische Gerichtsbarkeit. Handelt es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft,
ist zur Entscheidung aller aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten das am Sitz des Plattformbetreibers sachlich zuständige Gericht ausschließlich örtlich zuständig.
Für Verbraucher im Sinne des KSchG gelten die gesetzlichen Gerichtsstände nach dem KSchG.
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Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts (z. B. EVÜ, Rom-I-VO) und des UN-Kaufrechtes anwendbar.
Gegenüber einem Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Staates eingeschränkt werden,
in dem er seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat.
15. Teilnichtigkeit
Sollten Bestimmungen dieses Vertrages rechtsunwirksam, ungültig und/oder nichtig sein oder im Laufe ihrer Dauer werden, so berührt dies die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Die Vertragsparteien verpflichten sich, die betroffene Bestimmung durch eine solche zu ersetzen, die rechtswirksam und gültig ist und in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung der ersetzten Bestimmung – soweit wie möglich und rechtlich zulässig – entspricht.
16. Schlussbestimmungen
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Alle Erklärungen rechtsverbindlicher Art aufgrund dieses Vertrages haben schriftlich an die zuletzt schriftlich bekannt gegebene Adresse der jeweils anderen Vertragspartei zu erfolgen.
Wird eine Erklärung an die zuletzt schriftlich bekannt gegebene Adresse übermittelt, so gilt diese der jeweiligen Vertragspartei als zugegangen.
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Die Bezeichnung der für die einzelnen Kapitel gewählten Überschriften dient ausschließlich der Übersichtlichkeit und ist daher nicht zur Auslegung dieses Vertrages heranzuziehen.
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Die Abtretung einzelner Rechte und Pflichten aus diesen AGB ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der anderen Vertragspartei gestattet.
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